Rollertipps

#Rollertipp 1:
kompakte Tretroller/Microscooter u.ä. dürfen auf Gehsteigen und –wegen, sowie Wohnstrassen benützt werden

#Rollertipp 2:
Fußgänger haben immer Vorrang! Fahre respektvoll und zuvorkommend

#Rollertipp 3:
Charme und Freundlichkeit erleichtern das Zusammenleben von Fußgängern und   Rollerfahrern

#Rollertipp 4:
Bedenke beim Fahren, dass aus jedem Haustor, Geschäft, Gartentürl o.ä. jederzeit jemand herauskommen kann

#Rollertipp 5:
Vorsicht: Leute, die aus einem Auto entlang von einem Gehsteig aussteigen, rechnen nicht mit einem herannahenden Roller 

#Rollertipp 6:
Nicht bei Nässe Roller fahren, denn Bremsen ist da kaum möglich, Wegrutschen umso wahrscheinlicher

#Rollertipp 7:
Beklebe deinen Roller mit reflektierenden Stickern, damit er auch bei Dunkelheit    wahrnehmbar ist

#Rollertipp 8:
Fahre bei Dunkelheit besonders vorausschauend und vorsichtig. Bedenke, du bist kaum sichtbar

#Rollertipp 9:
Beim Rollerfahren immer wieder Bein wechseln, mal mit dem einen, mal mit dem anderen antauchen – sonst leidet die Hüfte

#Rollertipp 10:
Bei Gehsteigenden immer vom Roller absteigen – gleich auch eine gute Gelegenheit Bein zu wechseln

#Rollertipp 11:
Achte, wo du deinen Roller abstellst – er soll niemandem anderen zur Stolperfalle werden

#Rollertipp 12:
Wenn du deinen Roller (z.B. über Stiegen) tragen musst, pass auf, dass er nicht dir oder jemandem anderem aufs Bein schlägt

#Rollertipp 13:
Führe immer ein Vorhängschloss am Querlenker mit (Größe 50mm)

#Rollertipp 13a:
Roller + Vorhängschloss: So ist dein Roller zweifelsfrei identifizierbar – nur dein Schlüssel passt

#Rollertipp 13b:
Roller + Vorhängschloss: So kannst du den Roller am Rad blockieren, falls du ihn mal kurz wo liegen lassen musst

#Rollertipp 13c:
Roller + Vorhängschloss: Damit kannst du deinen Roller in einem Rollerständer absperren

#Rollertipp 14:
Beim Rollerfahren nie schleifend bremsen, davon werden Bremse und Schuhsohlen gefährlich heiß

#Rollertipp 15:
Fahre vorausschauend und steige zum Stehenbleiben im Laufschritt ab

#Rollertipp 16:
Wenn du bremsen musst, dann kurz und kräftig: verlagere dein Gewicht ganz auf den Bremsfuß

#Rollertipp 17:
Bei deinem (neuen) Roller war ein Schraubschlüssel beigepackt – finde ihn wieder und zieh mal alle Schrauben nach

#Rollertipp 18:
Die Kugellager deines Rollers hätten hie und da gern einen Tropfen Schmieröl, dann läuft er auch wieder wie geschmiert :-)

#Rollertipp 19:
Rase NIE noch schnell über eine Ampelkreuzung, wenn's ein Abbieger genauso tut, trefft ihr euch & du bist der Schwächere!

#Rollertipp 20:
Fahre niemals bloßfüßig oder mit Pantoffeln (flipflops), sondern mit möglichst sportlichen Schuhen

#Rollertipp – der Wichtigste:
Dich gibt's nur einmal – pass auf dich auf! Rollerfahren beschleunigt Fußwege und soll Spaß machen!

 

PS - die Rollertipps gibts auch als .pdf zum Download

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Umdenken

Nach einigen Tagen Dienstreisechauffeurdienste kreuz und quer durch Norditalien bin ich mehr denn je überzeugt: Ein umfangreiches Umdenken muß kommen. Wenn wir so weitermachen zerstören wir uns recht effizient unseren Lebensraum, speziell unsere Atemluft!

Einerseits hab ich während der vielen Autokilometer Zeit genug gehabt, über die Sinnhaftigkeit nachzudenken, ob nun 140 PS zwei Personen (eigentlich sogar nur eine, die freiwilligen Chauffeurdienste meinerseits helfen das Ganze zu beschleunigen) durchs Land tragen müssen, um einzelne Personen an verschiedenen (öffentlich kaum erreichbaren) Orten für persönliche Gespräche zu besuchen. Vor einer Lösung steht die Frage, wie und/oder wo kann man die Leute anders zusammenbringen. Das face-to-face-Gespräch ist in jeder hinsichtlich erhaltenswert.

Andererseits konnte ich exemplarisch beobachten, wie Unmengen von Autos, fast ausnamslos mit nur einer Person drinnen, im täglich Berufs- wie Privatleben auf den Strassen unterwegs sind. Da war ja unsere Fahrt geradezu rationell im Vergleich.

Jeder Schritt, jeder Weg wird mit dem eigenen PKW erledigt. Öffentliche Verkehrsmittel sind Mangelware. Das Angebot schlecht, jedenfalls unzureichend. Das hat in Italien auch historische Hintergründe, wurde doch nach dem 2. Weltkrieg um die landesinterne Automobilindustrie zu fördern, jede WEiterentwicklung anderer Infrastruktur geradezu abgewürgt.

Ein Beispiel: Florenz hatte bis in die 40er-Jahre ein ansehnliches Strassenbahnnetz! Alles weg!
Nun wurde in den vergangenen Jahren mit sehr großem Aufwand wieder eine Strassenbahnlinie errichtet, die eine dicht besiedelte Stadtrandgemeinde mit dem Zentrum verbindet und zwie weitere Linien werden folgen.

Damit sich in diesem Land das so dringend notwendige Umdenken durchsetzen kann, bräuchte es nun vergleichbaren politischen und wirtschaftlichen Willen und Werbung - direkt und indirekt - auf allen nur erdenklichen Ebenen um in weiteren sechzig Jahren zu nicht zuletzt gesünderen Gewohnheiten zu kommen.

Ich bleibe trotzdem Optimist :-)

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Roller fahren in Wien - passt gut dazu

Ein Lösungsrezept für urbane Mobilität gibt es wohl nicht, ganz sicher passt es nicht in einen Blogbeitrag. Hier daher nur Gedankenauszüge zum Thema:

Grundsätzlich fühle ich mich mit der Wiener Verkehrsinfrastruktur recht wohl. Das ist als Ausgangspunkt schon mal sehr erfreulich, denn Qualität zu steigern ist allemal leichter als bei Null anzufangen oder erst gar nicht zu wissen wo man anfangen soll. Dazu habe ich aus eigener Erfahrung auch den Vergleich mit einigen südeuropäischen Städten, als Fußgänger (viele Jahre & Kilometer mit (Doppel)kinderwagen), Radfahrer, Öffi-nutzer (soweit überhaupt vorhanden) und Autofahrer. Zwei Beobachtungen sind mir dabei aufgefallen: egal wie gut ein Infrastrukturangebot ist, genörgelt wird immer, aber je schlechter die Möglichkeiten, desto eher entsteht unter den Menschen eine Art Solidarität – unter dem Motto: der leidet ja unter dem selben Infrastrukturmangel wie ich. Das kann sich dann in etwas mehr Geduld, Zuvorkommenheit oder ähnlichem im Alltag ausdrücken. Immerhin.

Wie eine Stadt funktionieren könnte oder wem sie gehört können wir uns vielleicht ein bißchen von den Bienen abschauen? Honig gibt es nur, wenn alle mithelfen, jeder ein bißchen, dann passt die Lebensqualität für alle.

Ich setze mich nun schon seit einigen Jahren für kompakte Tretroller zum Beschleunigen von Fußwegen ein. Egal, ob der kurze Weg vom Büro oder zu Hause zu einer kleinen Besorgung, für viele der Weg in die Schule oder ähnliches in Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln, diese Gefährte sind einfach praktisch, wenn auch nicht jedermanns Sache.

Und genau das ist, wie ich glaube, der Punkt: Um speziell in städtischen Räumen Mobilität möglich zu machen, muß einerseits das Angebot an Massenbeförderungsmitteln funktionell sein, andererseits möglichst viele umweltfreundliche Ergänzungen dazu angeboten werden, damit (fast) jeder das Richtige für sich finden kann.

Eine Fahrradinfrastruktur mit einem übergeordneten Schnellverbindungsnetz (wie bei den Autostrassen und Öffiverbindungen selbstverständlich) und guter kapillarer Vernetzung von Radweglösungen, dazu ausreichend Abstellplätze und ein Ausleihsystem ist – wie ausreichend aus Studien bekannt - ein wertvoller Ansatz (da gäbe es in Wien noch einiges zu tun). Dazu immer und überall Fußwege (der Wiener findet den Gehsteig selbstverständlich, das ist aber nicht überall so) und ergänzend die Möglichkeit einen Microscooter mitzunehmen und einzusetzen.

Ich arbeite an der Infrastruktur, damit dann auch diese Gefährte sicher abgestellt werden können und somit den einen nicht (als Stolperfalle) lästig sind, den anderen während der Abstellzeit nicht abhanden kommen. Ziel ist, dass alle jene, die gerne einen Tretroller für Kurzstrecken nützen möchten, dies auch möglichst überall(hin) tun können, ohne anderen etwas von deren Freiheit wegzunehmen.

Ein respektvolles Neben- und Miteinander wäre erfreulich. Tastächlich scheinen viele mehr Energie in die Verteidigung ihres Verkehrsmittels (speziell: Autos) zu verwenden, als nach der Ideallösung für die einzelne Situation zu suchen. Niemand erwartet, dass aus umweltpolitischen Gründen ab nun nach Australien mit dem Rad gefahren werden muß, genauso unsinnig ist es, zum Bäcker, circa 500m weit mit dem Auto zu fahren...

 

 

Um den Text leicht lesbar zu belassen, habe ich auf eine genderneutrale Ausdrucksweiseverzichtet und im Stil alter Grammatikregeln geschrieben. Es sind aber immer alle, wie auch immer gearteten Menschen in gleichberechtigter Weise gemeint.


Das ist ein Blogbeitrag zur Blogparade "Urbane Mobilität", durchgeführt von Ökoengergie-Blog

Weitere Beiträge

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Stolperfalle ?!

wo man überall Roller findet ist fast schon erstaunlich

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Filed under  //  Kein Parkplatz   Stolperfalle  
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Es rollt und rollt

in die Welt hinaus - das neue Blog von Katharina! 

 

Microscooter sind umweltfreundliche Fortbewegungsmittel und/oder Spiel- bzw. Sportgeräte, können aber auch leicht zu Stolperfallen werden oder ein Aufbewahrungsproblem darstellen.

Hier sollen Beobachtungen, Wünsche, Anregungen und Beschwerden zum Thema Rollerfahren diskutiert werden, um viele gute Lösungen zu finden.

Herzlich Willkommen!

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